Mauerspecht

Als bekannt wird, dass Herr Prof. Mauerspecht die Calberlastraßenmauer abreißen und ein doppeltes Geländer bauen lassen will, ruft der Loschwitzer Rabe seine Bürger zu Hilfe. Zeichnung: Holger Friebel

Sehr geehrter Herr Prof. Koettnitz,

mehrere Mitglieder unseres Vereins kritisieren die begonnenen Arbeiten an der Stützmauer im Zuge der Calberlastraße/Ecke Pillnitzer Landstraße.

Das Bauwerk wurde 1921 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Für uns sind an dieser Mauer keine wesentlichen Schäden erkennbar, welche einen Neubau, verbunden mit erheblichen Verkehrseinschränkungen und hohen Kosten rechtfertigen. Laut Pressemitteilung soll sich der Zustand der Stützmauer in den letzten Jahren verschlechtert haben. Optisch weist die Mauer jedoch keine großen Schäden auf.

Demgegenüber sind am Elbhang mehrere Wege infolge schadhafter Stützmauern seit Jahren gesperrt, für deren Erneuerung kein Geld zur Verfügung steht, wie zum Beispiel am Rißweg in Loschwitz.

Wir bitten Sie um eine detailliertere Begründung des geplanten Ersatzneubaues an der Calberlastraße, viele Bürger sind von der Notwendigkeit der Arbeiten nicht überzeugt.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Norbert Richter

Im Auftrag des Vorstandes